
Nicht nur im
Heise-Newsticker sondern überall konnte man es lesen, die Netz- und Blog-Welt ist begeistert:
Firefox 1.0 ist da. Auch in der
FAZ wird man es lesen können, geht es nach den ungewöhnlichen Plänen von
Firefox-Kommt.de.
Ich habe ein paar Tage nach der Veröffentlichung gewartet, nun konnte ich es bequem herunterladen. Kurzum: ich bin begeistert! Der Browser hat noch einmal kräftig an Geschwindigkeit zugelegt. Ich bin gespannt, ob er meinen alten, flinken aber etwas veralteten
Opera 6.06 auf meinem ebenso veralteten
Biblo-Subnotebook ersetzen können wird. Auf meinen Desktop-Arbeitsplatz habe ich die Mozilla-Suite nun (einmal mehr) entfernt und setze nun die aktuellen Versionen der standalone-Programme ein. Denn auch der Mail-Client
Thunderbird macht eine gute Figur. Seit der letzten von mir getesteten Version hat sich der damals so schwache Spam-Filter nun doch enorm verbessert.
Sogar
Google hat eine eigene
Firefox-Startseite aufgesetzt - welches seit längerem umherschwirrenden Gerüchten um einen vermeintlichen
Google-Browser zusätzliche Nahrung gibt.
Für Lesenswert halte ich in diesem Zusammenhang das
Golem-Interview des Opera-CEOs (
Teil 2). Natürlich ist der Mann sehr optimistisch, das ist sein Job. Ich hingegen bin gespannt, wie
MiniMo sich entwickeln und der letzten Bastion Operas zusetzen wird. Der Fülle an
Mozilla-Plugins hat der Desktop-Browser nämlich nichts entgegenzusetzen, und die letzten Versionen des norwegischen Alternativ-Browsers waren funktionell überladen und performancemäßig der Konkurrenz bei weitem nicht mehr so überlegen, wie das noch für die 3er-Version galt. Die im Interview angekündigten
light-Versionen von Opera kommen für meinen Geschmack ein bißchen zu spät.
Ein bisschen was zum Lachen (oder auch zum Weinen) zum Schluß: der
BILD-Test: Internet-Explorer gegen Firefox. So viel Scheiße hat man selten in so wenigen Zeilen unterbringen können, selbst beim Bund Intellektueller Leser Deutschlands.