
Gestern abend war mal wieder ein Video fällig: bei Silvia mit
Tim, Claudia+Martin, Emba+
Garvin und meine Wenigkeit machten wir es uns gemütlich und genossen den Film
Donnie Darko- in schwarz-weiß, weil der Fernseher eine Macke hatte. Die fehlende Farbe tat dem Streifen keinen Abbruch, die Stimmung war auch so ... schaurig. Der Hauptdarsteller
Jake Gyllenhaal erinnerte mich zwar pausenlos an
Tobey "Spiderman" Maguire, seine Filmfreundin gespielt von
Jena Malone an eine der Hexen aus
Charmed, aber der Handlung konnte ich trotzdem folgen und mich außerdem davon ablenken, daß Evi gerade im fernen
Wien ist.
Den Film kann man schlecht beschreiben, man muss ihn einfach gesehen haben. So eine Gänsehautstimmung im Abspann (mit einem hier hervorragend plazierten und ohnehin wundervollen Song
Mad World in der Version von Michael Andrews) hatte ich zuletzt bei
American Beauty, und das ist schon ein Weilchen her. Außerdem regt der Film nach Überwindung des Schocks sehr zur Diskussion an, was in dieser Form auch nicht allzuoft vorkommt (zuletzt zum Beispiel nach
Matrix Reloaded).
Anspruchsvolles Kino, welches es nicht auf die deutschen Leinwände schaffte, weil seinerzeit (irgendwann nicht allzulange nach dem berühmten 11. September) eine in ein Wohnhaus krachende Flugzeugturbine zu kritisch gewesen wäre. Seltsam, den in dieser Hinsicht weitaus fragwürdigeren Film
Phone Booth (den ich übrigens 2 Monate vor Filmstart in einer Sneak-Preview gesehen habe) hat man mit wenigen Monaten Verspätung gezeigt.