Samstag, 13. November 2004
Firefox 1.0
Nicht nur im Heise-Newsticker sondern überall konnte man es lesen, die Netz- und Blog-Welt ist begeistert: Firefox 1.0 ist da. Auch in der FAZ wird man es lesen können, geht es nach den ungewöhnlichen Plänen von Firefox-Kommt.de.Ich habe ein paar Tage nach der Veröffentlichung gewartet, nun konnte ich es bequem herunterladen. Kurzum: ich bin begeistert! Der Browser hat noch einmal kräftig an Geschwindigkeit zugelegt. Ich bin gespannt, ob er meinen alten, flinken aber etwas veralteten Opera 6.06 auf meinem ebenso veralteten Biblo-Subnotebook ersetzen können wird. Auf meinen Desktop-Arbeitsplatz habe ich die Mozilla-Suite nun (einmal mehr) entfernt und setze nun die aktuellen Versionen der standalone-Programme ein. Denn auch der Mail-Client Thunderbird macht eine gute Figur. Seit der letzten von mir getesteten Version hat sich der damals so schwache Spam-Filter nun doch enorm verbessert.Sogar Google hat eine eigene Firefox-Startseite aufgesetzt - welches seit längerem umherschwirrenden Gerüchten um einen vermeintlichen Google-Browser zusätzliche Nahrung gibt.Für Lesenswert halte ich in diesem Zusammenhang das Golem-Interview des Opera-CEOs (Teil 2). Natürlich ist der Mann sehr optimistisch, das ist sein Job. Ich hingegen bin gespannt, wie MiniMo sich entwickeln und der letzten Bastion Operas zusetzen wird. Der Fülle an Mozilla-Plugins hat der Desktop-Browser nämlich nichts entgegenzusetzen, und die letzten Versionen des norwegischen Alternativ-Browsers waren funktionell überladen und performancemäßig der Konkurrenz bei weitem nicht mehr so überlegen, wie das noch für die 3er-Version galt. Die im Interview angekündigten light-Versionen von Opera kommen für meinen Geschmack ein bißchen zu spät.Ein bisschen was zum Lachen (oder auch zum Weinen) zum Schluß: der BILD-Test: Internet-Explorer gegen Firefox. So viel Scheiße hat man selten in so wenigen Zeilen unterbringen können, selbst beim Bund Intellektueller Leser Deutschlands.
Schüler schlief während des Unterrichts: Note 6 rechtmäßig
Wenn ein Schüler während des Unterrichts schläft und deshalb die Fragen eines Lehrers nicht beantworten kann, darf das mit der mündlichen Note Sechs bewertet werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Regensburg, das sich mit der Klage eines Neuntklässlers aus dem Deggendorfer Comenius-Gymnasiums befassen musste.
Schüler müde wegen durchzechter Nacht
Der Schüler hatte geklagt, weil er nach einer durchzechten Nacht im Physikunterricht geschlafen hatte und so Fragen eines Lehrers nicht beantworten konnte. Die dafür erhaltene mündliche Sechs gab den Ausschlag für eine Fünf im Jahreszeugnis. Der Physik-Fünfer wiederum hatte, gemeinsam mit weiteren schlechten Noten, die Versetzung des Schülers in die zehnte Klasse verhindert. Der Schüler und seine Eltern hatten gegen die mündliche Sechs geklagt, weil sie darin keine Leistungsbewertung, sondern eine Bestrafung sahen.
[ via PNP ]
Schüler müde wegen durchzechter Nacht
Der Schüler hatte geklagt, weil er nach einer durchzechten Nacht im Physikunterricht geschlafen hatte und so Fragen eines Lehrers nicht beantworten konnte. Die dafür erhaltene mündliche Sechs gab den Ausschlag für eine Fünf im Jahreszeugnis. Der Physik-Fünfer wiederum hatte, gemeinsam mit weiteren schlechten Noten, die Versetzung des Schülers in die zehnte Klasse verhindert. Der Schüler und seine Eltern hatten gegen die mündliche Sechs geklagt, weil sie darin keine Leistungsbewertung, sondern eine Bestrafung sahen.
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