Freitag, 19. Juni 2009
Wir sind China!
Obwohl ich meine Aktivitäten seit längerem mehr in Foren verlagert habe, muss ich aufgrund des gestrigen Ereignisses doch mal dieses schöne Bildchen bloggen. Die Blogosphäre kocht ja eh schon, drum mache ich es mir jetzt einfach und verlinke zwecks Dokumentation meines ohnmächtigen Zorns einfach auf Artikel von prominenteren Bloggern, denen ich nur 100% zustimmen kann.
- spreeblick: Bundestag beschließt Gesetz für Internet-Sperren
- Anke Gröner: Der letzte Tag
- Thomas Knüwer: Weshalb die Diskussion um Internet-Sperren Deutschlands Politikern (und dem Allensbach-Institut) Angst machen sollte
- Wir sind das Volk - Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)!
.. und auf meine Partei in Gründung: DKÜ ![]()
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Samstag, 30. Mai 2009
Home sweet home
Abflug 10h von Vancouver. Die nur halb gefüllte A320 schiesst wie eine Rakete in den Himmel. Bord-TV: ich entscheide mich für "The Wrestler" mit Mickey Rourke und bin sogar etwas beeindruckt von dieser Dokumentation eines kaputten Lebens. Leider ist der Flug so kurz, daß ich das Ende nicht mehr sehen kann, zumal ich von meinem Fensterplatz regelmässig die unter mir herziehenden Rocky Mountains bewundere. Keine zwei Stunden nach dem Start ist die Landung in Calgary.Von hier geht es weiter nach Frankfurt. Neuneinhalb Stunden Flug in einer vollbesetzten A330-300, die sich beim Start schon deutlich schwerer tut als die kleine Schwester. Bei so einem langen Flug ist Zeit für drei Filme. Der oscarprämierte "Vorleser" mit Kate Winslet und Ralph Finnes hat mir gut gefallen. "Bolt" fand ich ganz nett, familientaugliche computeranimierte Unterhaltung, leider mit zu wenigen Gags um es mit der Pixar-Oberliga aufzunehmen. Über "Twighlight" hatte ich einen sehr wohlwollenden Spiegel-Artikel gelesen und war angesichts dieser total müden Teenie-Lovestory dann doch ziemlich enttäuscht - das ist eher was für Buffy-Fans.
Touchdown Frankfurt gegen halb 6 früh, ICE-Tiefflug zurück nach Düsseldorf, wobei es interessant war über ein halbes Dutzend Flieger im Landeanflug wie an einer Perlenkette aufgereiht in der Luft stehen zu sehen. Ich hätte nicht gedacht, daß der Abstand so gering sein darf.
Die in bunten Farbklecksen rasch vorbeiziehende Landschaft erinnerte mich daran, wie schöne Flecken es auch in Deutschland gibt. Das Rheintal zwischen Köln und Wiesbaden darf sich schadlos mit vielen touristischen Highlights im In- und Ausland messen.
Nach knapp einem Monat nun also wieder daheim. Oder zumindest da, wo derzeit der Wohnsitz angemeldet ist, denn seit vielen Jahren will sich bei mir eigentlich nirgends mehr so ein richtiges "Heimatgefühl" einstellen.
Die Ausgaben vom Neupreis einer Kawa ER-6 haben eine tiefe Kerbe in mein Konto geschlagen. 4600km Auto-Fahrt in Kanada (plus Inside Passage Fähre plus Inlandsflug Toronto-Calgary), 3800 Fotos, eine halbe Stunde Video (zusammen 6GB) und natürlich die Erlebnisse sind aber doch irgendwie unbezahlbar. Fühlt sich gut an, das gemacht zu haben, und ich kann es nur jeder halbwegs reiselustigen Person weiterempfehlen.
Besten Dank an das Atlas Reisebüro Düsseldorf, an DERTOUR-Reisen und an deren kanadischen Partner JonView, für diese Highlights-Tour.
Tags: Kanada 2009
Freitag, 29. Mai 2009
Vancouver Day 4
Welch ein grandioses Finale ...Zunächst war nach einem üppigen Brunch im Irish Pub, welches an das Hotel grenzt und mit diesem eine Frühstückskooperation abgeschlossen hat, am Mittag nochmal shoppen angesagt: im SEARs nochmal ein paar Shirts gekauft, und dann durch die Innenstadt und über die Robson-Flaniermeile gemütlich nach Westen geschlendert.
Von dort ging es einmal komplett rum um den Stanley-Park. Der Uferweg mit großartigem Blick auf die Innenstadt-Skyline, sowie später auf die riesige, in luftigen Höhen schwebende Brücke nach Nord-Vancouver lockte mich einfach mehr als die Grünflächen und der See des Stadtparks.
Kurz hinter der Brücke eröffnete sich dann der Blick auf den Pazifik. So wurde ich bei bestem Bilderbuchwetter die restlichen Kilometer bis zum Ende des Stanley-Parks, der English Bay Beach und der Sunshine Beach mit auf dem ruhigen Wasser funkelnder Spätnachmittagssonne beglückt.
Am Nuch Shuk, einem beliebten Foto- und Postkartenmotiv der Stadt, habe ich mich über eine Stunde "gechillt" und nebenbei mit einer kanadischen Touristin von der Ostküste, aus Quebec, unterhalten.
Der Rückweg zum Hotel führte an den Yachthäfen und Clubs zwischen den beiden Süd-Brücken dann über die Granville Street, die wie das gesamte Ufer und natürlich die Strände heute bei Sonnenschein pur massig Leute nach draußen lockten.
Abschließend galt es, das Gepäck abreisefertig zu machen und bei zwei Boxen Sushi aus dem Express nebenan beim Space Channel den Abend ausklingen zu lassen.
Morgen 0600 gehts los, richtung Flughafen, richtung Heimat.
Goodbye Canada ... war wunderschön mit Dir, und danke für den Fisch
Mobile Blogging from here.
Tags: Kanada 2009





Wecker um 5:55h - warum tut man sich sowas im Urlaub an?
Heute vormittag war erstmal Overhead angesagt: auschecken aus meinem Flughafenhotel und ab zum Flughafen, meinen kleinen Nissan abgeben. Nach 2600km habe ich nun also 4600km in Kanada verfahren. Gar nicht übel, in knapp 4 Wochen. Praktisch, daß der Sprit hier selbst in den teuren Großstädten mit gut einem CAN-Dollar pro Liter aufgrund des zur Zeit günstigen Wechselkurses nur rund die Hälfte von dem in Deutschland kostet.
Die ersten beiden Nächte bin ich im Sandman Airport Hotel in unmittelbarer Nähe des Flughafens untergebracht. Der Highway nebenan startet auch schon direkt mit dem Ortsschild. Rund eine halbe Stunde dauert es bei halbwegs anständigem Verkehr, bis man die Vororte hinter sich gelassen hat und in der eigentlichen Innenstadt angekommen ist. Der Weg dorthin erinnert ein wenig an die Young-Street Torontos: kilometerlang - rund 60 Straßenblocks - zieht sich die Einkaufsstraße durch die flächigen Wohngebiete. Nur die ganzen Appartement-Wolkenkratzer fehlen.
Mein letzter Tag auf Vancouver Island.
Abfahrt Campbell River. Schon wieder Bilderbuchwetter, die Sonne brannte von einem wolkenlosen Himmel und der kühle Pazifikwind sorgte für angenehme Linderung.
Von Port Hardy ging es am frühen Morgen ohne weiteren Aufenthalt in der Hafenstadt direkt ab richtung Süden.
Drei Stunden muss ich diesen Anblick jetzt schon ertragen, mit einer Compilation der "100 besten Gitarrensolos aller Zeiten" im Ohr.
Mittwoch, Tag 3. Weiter gehts im Nirgendwo. Heute ist nach den letzten beiden Tagen Regenwetter endlich wieder bilderbuchtaugliche Beleuchtung angesagt.
Dienstag, Tag 2: während der Abfahrt in Prince George fällt ordentlich Schnee. Auch auf den Straßen und den geparkten Autos ist über Nacht einiges liegengeblieben. Die Aussentemperatur liegt gegen 9h früh bei gerade mal einem Grad über dem Gefrierpunkt.
Middle of nowhere. Oder, wie der Rheinländer so sagt: JWD - janz weit draußen.
Heute habe ich es ruhiger angehen lassen. Pflichtprogramm in bzw. bei Jasper ist die Maligne Road: 50km in die Rocky's nach Südosten, mit dem Maligne Canyon, und zwei großen Seen, dem Medicine Lake sowie dem Maligne Lake - letztgenannter soll nach dem gestern besuchten Lake Louise das zweitbeliebteste Motiv Kanadas sein.
Der Weg von Banff nach Jasper führt über die wohl schönste und bekannteste Panorama-Straße Kanadas, mitten durch die beiden gleichnamigen Nationalparks, in deren Herzen die jeweiligen Orte liegen.
Kommentare
Mo, 29.06.2009 09:11
Mo, 15.06.2009 14:24
Do, 28.05.2009 21:04
Mo, 11.05.2009 19:24
Mo, 11.05.2009 01:14